Abteilung f√ľr Orthop√§die und Orthop√§dische Chirurgie

Standort Stolzalpe

Liebe Patientin! Lieber Patient!

Seit J√§nner 2015 leite ich die Abteilung f√ľr Orthop√§die und Orthop√§dische Chirurgie, welche in 4 Departments gegliedert ist. Wir behandeln ein breites Spektrum an Erkrankungen des St√ľtz- u. Bewegungsapparates konservativ und operativ. Dabei ist es uns besonders wichtig den Menschen in den Mittelpunkt unserer Bem√ľhungen zu stellen, unterst√ľtzt werden wir dabei von den anderen Institutionen der Stolzalpe, dem Physikalischen Institut, der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin sowie dem Department f√ľr Akutgeriatrie und Remobilisation. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kinderabteilung in Leoben k√∂nnen in unserem Haus auch Kinder behandelt werden.

Ihre Prim. DL Dr. Walpurga Lick-Schiffer


 

Leitung

Prim. DL Dr. Walpurga Lick-Schiffer

Stv. √Ąrztliche Direktorin

+43 (3532) 2424-5800
orthopaedie.sto@kages.at

Departments / Spezialisierung

Department 1 Leitung: DL Dr. Martin Pietsch

Das Department I ist das Department f√ľr Endoprothetik.

Die Schwerpunkte: die Endoprothetik prim√§r und Revisionseingriffe, Gelenkserhaltende und rekonstruktive Operationen an den gro√üen Gelenken. F√ľr die komplexen Eingriffe stehen eine Reihe von spezialisierten Chirurgen zur Verf√ľgung.

Minimalinvasive OP-Techniken mit modernsten Implantationen wurden entwickelt und f√ľhren zu hervorragenden Resultaten, wie rasches wiedererlangen der Gehf√§higkeit, bei deutlich reduzierten Schmerzen.

Department 2 Leitung: DL Dr. Sven Ziegler

Department f√ľr Erkrankungen der Wirbels√§ule, Wirbels√§ulenchirurgie und der Fu√üchirurgie.
Im Department II werden schwerpunktm√§√üig Erkrankungen der Wirbels√§ule und des Fu√ües behandelt. Es werden Bandscheibenvorf√§lle genauso wie Skoliosen, Einengungen der nervalen Strukturen und osteoporotische Knochenbr√ľche behandelt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von rheumatologischen und diabetischen Problemen am Fu√ü: Hallux valgus, Hallus rigidus und Metatarsalgie. Schwerpunktm√§√üig werden diese Erkrankungen nicht nur chirurgisch, sondern vor allem konservativ (physikalische Medizin und orthop√§dietechnischen Ma√ünahmen) behandelt.

Department 3 Leitung: DL Dr. Milenko Lojpur

Department f√ľr Behandlung der konservativen orthop√§dischen und chronischen Schmerzpatienten, mit integrierter Nachsorgeeinheit.

Schwerpunkt:
Neueste  Methoden und Ma√ünahmen der modernen, orthop√§dischen und physikalischen Schmerztherapie nach internationalem Standard (inkl. Infiltrationen und Blockaden). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung, von neuroorthop√§dischen Patienten vom Kinder- bis ins Erwachsenenalter. 

Im Department III werden konservative orthop√§dische Patienten mit Beschwerden im Bereich der Wirbels√§ule und allen Gelenken sowie Patienten nach Operationen an Wirbels√§ule, Schulter, Hand, H√ľfte, und Knie behandelt.

Die multimodale Therapie ist ein interdisziplin√§r angelegtes Therapiekonzept, basierend auf die enge Zusammenarbeit von √Ąrzten (Fach√§rzte f√ľr Orthop√§die, Physikalische Medizin, interne Medizin, An√§sthesiologie und Unfallchirurgie), Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen und sehr gut ausgebildetem Pflegepersonal, bis zur Di√§tberaterin. Erg√§nzt wird dieses Angebot durch zus√§tzliche Ausbildungen unserer √Ąrzte und des Pflegepersonals wie z.B. Manualtherapie, Schmerztherapie, Neutraltherapie, Sto√üwellentherapie, Kinesthetik, Aromatherapie und andere therapeutische Methoden. Das entspricht unserem Weg des ganzheitlichen Zuganges zum Patienten.

Department 4 Leitung: Prim. Dr. Walpurga Lick-Schiffer

Komplexe Fehlbildungen und kindlichen neuroorthopädischen Problemen.

Der kinderorthopädische Schwerpunkt umfasst neben der orthopädisch chirurgischen Versorgung aller Gelenke und der Wirbelsäule, vor allem auch die Beratungsfunktion und die Erstellung eines Therapieplans bei komplexen Fehlbildungen und neuroorthopädischen Problemen. Oft ist es notwendig diese Kinder bis ins Erwachsenenalter zu begleiten.

Die Betreuung von Kindern und ihrer Eltern in einer solchen Ausnahmesituation erfordert ein hohes Ma√ü an fachlicher Kompetenz und Erfahrung. Empathie, Vertrauen und nicht zuletzt eine ausreichende Portion Humor, sowohl bei den betreuenden √Ąrzten als auch beim speziell geschulten Pflegepersonal, erleichtern den Umgang mit den kleinen Patienten in oft schwierigen Situationen, insbesondere auch postoperativ.

Der zweite Schwerpunkt liegt in der Versorgung von degenerativen und entz√ľndlichen Gelenkserkrankungen mit rheumaorthop√§dischem Schwerpunkt, sowie der Behandlung von Problemen der oberen Extremit√§t. Gerade Rheumatiker mit ihren multiplen Problemen, stellen eine gro√üe Herausforderung f√ľr das gesamte Team dar. Entsprechend den W√ľnschen und den k√∂rperlichen M√∂glichkeiten der Rheumakranken, unter Einbeziehung ihrer Pers√∂nlichkeit und ihres Umfeldes, erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Dabei k√∂nnen wir unseren Patienten die modernsten Behandlungsverfahren in der Orthop√§die, sowohl konservativ als auch operativ anbieten. Im rheumaorthop√§dischen Department gilt es die verschiedenen Spezialisten zu koordinieren und so im TEAM das Optimum f√ľr die Patientinnen und den Patienten herauszuholen.
Gerade unsere langjährige Erfahrung mit der Endoprothetik und den komplexen Eingriffen, nicht nur an der unteren Extremität, sondern vor allem auch an der oberen Extremität (Schulter, Ellbogen, Hand) kommt den Betroffenen im besonderen Maße zu Gute. Eine hoch spezialisierte Handchirurgie, an die europäischen Standards angepasst, ergänzt das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten.

Unser speziell geschultes Pflegepersonal leistet mit viel Engagement in der Betreuung der Rheumatiker seinen unverzichtbaren Beitrag. Flexibilit√§t und ein gro√ües Herz f√ľr die Bed√ľrfnisse der Menschen sorgen daf√ľr, dass sich Gro√ü und Klein betreut und aufgehoben f√ľhlen.

Dislozierte Einheit der Kinder- und Jugendheilkunde des LKH Hochsteiermark/Leoben am Standort Stolzalpe.

Leitung: OA. Dr. Thomas Spiess

 

Die Einheit ermöglicht die pädiatrische Mitversorgung von

- kinderorthopädischen und

- kindertraumatologischen F√§lle sowie

- die Behandlung von kindlichen Erkrankungen ambulant und station√§r.

Stationsleitungen: 
Orthop√§dische Abteilung Haus 1, Ortho 1
Leitung: DGKP Iris Leitner

Orthop√§dische Abteilung Haus 1, Ortho 2
Leitung: DGKP Maria Schitter

Orthopädische Abteilung Haus 1, Ortho 3
Leitung: DGKP Elisabeth Stock

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 4
Leitung: DGKP Sonja Bischof

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 5
Leitung: DGKP Kathrin P√ľrstl

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 6
Leitung: DGKP Waltraud Schneeweiß

Department f√ľr Akutgeriatrie und Remobilisation Haus 2
Leitung: DGKP Kathrin P√ľrstl

Periooperative Intensivstation Haus 1
Leitung: DGKP Michaela Hauk

OP
Leitung: DGKP Manfred Schnedl

 

Orthopädisches Sekretariat:

Katrin Setznagel
Tel.: +43 (3532) 2424-5800
Fax: +43 (3532) 2424-5046
orthopaedie.sto@kages.at


Zentrale Bettenreservierung:

Telefon: +43 (3532) 2424-5216
Montag - Donnerstag von 08:00 Uhr - 13:00 Uhr, Freitag von 08:00 Uhr - 11:00 Uhr
bettenzentrale.sto@kages.at

Behandlungsangebot

Die Aufgabe der Abteilung f√ľr Orthop√§die und orthop√§dische Chirurgie am Standort Stolzalpe ist die regionale und √ľberregionale Versorgung von Patientinnen und Patienten, mit Erkrankungen des St√ľtz- und Bewegungssystems aller Altersklassen, sowohl konservativ als auch operativ.

Die qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten steht f√ľr das Team der Stolzalpe an oberster Stelle. Dabei wird auf eine ganzheitliche Behandlung gro√üen Wert gelegt. Daf√ľr verantwortlich sind in hohem Ma√üe die √§rztlichen Spezialisten der einzelnen Fachbereiche, die hervorragende Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen der Pflege und den MitarbeiterInnen anderer Disziplinen auf der Stolzalpe, wie

  • dem Institut f√ľr Physikalische Medizin und Rehabilitation
  • der Abteilung f√ľr An√§sthesie und Intensivmedizin
  • dem Department f√ľr Akutgeriatrie und Remobilisation
  • den P√§diatern und
  • der klinischen Psychologie.

F√ľr die Patientenversorgung stehen 170 Betten aufgeteilt auf 4 Departments mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verf√ľgung. J√§hrlich versorgt die Orthop√§dische Abteilung an die 7 000 station√§re Patienten, von denen sich etwa 4 000 einer operativen Behandlung unterziehen, und zus√§tzlich an die 30 000 ambulante F√§lle.

Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung von Patienten mit Komplikationen und Infektionen nach Prim√§reingriffen, Patienten mit komplexen chronifizierten Schmerzsyndromen und Patienten, die an entz√ľndlichen Gelenks- und Wirbels√§ulenerkrankungen leiden und einen interdisziplin√§ren Therapieansatz brauchen, um erfolgreich therapiert zu werden.

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universit√§t Graz, als auch der Medizinischen Universit√§t Wien, hat sich die orthop√§dische Abteilung der Stolzalpe √ľber viele Jahre einen Namen als internationale Ausbildungsklinik gemacht. Dar√ľber hinaus finden j√§hrlich mehrmals unterschiedliche Ausbildungskurse statt, wie

  • Knieendoprothetik,
  • Wirbels√§ulen-, Schulter-, Fu√ü- und Handchirurgie sowie
  • kniegelenksnahe Umstellungsosteotomien mit der M√∂glichkeit Operationen live in den Konferenzraum zu √ľbertragen.

Regelmäßig kommen auch internationale Gäste zur praktischen Weiterbildung, auf die Stolzalpe.

 

Aus- und Fortbildung

Summer- und Winterschool f√ľr Medizinstudenten

Allgemeine Ambulanzen

Die orthopädische Ambulanz ist die erste Anlaufstelle aller Patienten mit orthopädischen Problemen am LKH Murtal - Standort Stolzalpe.

Durch eine fach√§rztliche Begutachtung werden die weiteren Schritte in Diagnostik und Therapie festgelegt. S√§mtliche Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungs- und St√ľtzapparates werden mit den modernsten Hilfsmitteln auch unter Hinzuziehung der Fachspezialisten diagnostiziert und behandelt.

 

Die Ambulanz teilt sich in verschiedene Spezialambulanzen:

Die Bestellambulanz/Spezialambulanzen (nach telefonischer Terminvereinbarung) gilt f√ľr Patienten, die an chronischen Beschwerden leiden, zu geplanten Kontrollen kommen, sich eine zweite Meinung einholen und sich informieren wollen.

Die Akutambulanz (von 8.00 bis 11.00 Uhr) ist ausschlie√ülich f√ľr Patienten mit akuten Beschwerden (akute Schmerzen seit einigen Tagen) vorgesehen. Die Vorteile der Unterscheidung in Akut- und Bestellambulanz sind eine bessere Planbarkeit und eine h√∂here Patientenzufriedenheit durch die k√ľrzeren Wartezeiten.

 

Die allgemeine dislozierte P√§diatrische Ambulanz (des LKH Hochsteiermark/Leoben) am Standort Stolzape ist von Montag bis Freitag von 8.00 - 11.00 Uhr besetzt und bietet Diagnose, Therapie und Beratung bei allen akuten Erkrankungen im Kindes - und Jugendalter (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) z.B. Labor-, Ultraschall- und R√∂ntgendiagnostik, Verlaufskontrollen bei chronischen Erkrankungen und Kontrollen nach einem station√§ren Aufenthalt.

Spezialambulanzen

Das Aufgabengebiet umfasst die gesamte konservative und operative Therapie aller Erkrankungen der Zehen, des Vor-, R√ľckfu√ües und der Sprunggelenke. Zu diesem Zweck erfolgt ambulant die genaue Abkl√§rung der zugrundeliegenden St√∂rung.

Eine weitere konservative Therapie erfolgt in der Regel ambulant, durch Versorgung mit Heilbehelfen und Verschreibung von Einlagen und orthop√§dischen Schuhen. Kann damit nicht das Auslangen gefunden werden, steht dar√ľber hinaus das gesamte Spektrum der chirurgischen Therapie zur Verf√ľgung.

Nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung können sämtliche Anliegen und Fragen in unserer Fußambulanz am Mittwoch zwischen 07:45 und 11:00 Uhr untersucht und geklärt werden.

Station√§re Behandlungen: Die meisten operativen Eingriffe erfordern einen kurzen station√§ren Aufenthalt. Viele kleinere Eingriffe k√∂nnen eventuell auch tagesklinisch durchgef√ľhrt werden (morgens um 07:00 Uhr Aufnahme, nachmittags Entlassung, Narkosetauglichkeit im Vorfeld gegeben).

Operative Behandlungen: Diese umfassen sämtliche fußchirurgische Eingriffe in offener oder auch arthroskopischer Technik.

  • Im Speziellen werden folgende Erkrankungen behandelt: (alphabetisch geordnet)

Achillessehnenruptur (frische oder veraltete Verletzungen)
Arthrosen (Abn√ľtzung) der Fu√ügelenke
Diabetischer Fu√ü (Charcot Arthropathie) ‚Äď Weiterbehandlung in der Wundambulanz
Druckstellen (Hornhaut, chronische Geschw√ľre ) ‚Äď Weiterbehandlung in der Wundambulanz
Entz√ľndungen (Chronisch und akut)
Fehlstellungen (z.B. nach Br√ľchen oder Verletzungen)
Fersensporn
Hallux rigidus (schmerzhafte und steife Großzehe)
Hallux valgus
Hammerzehen
Hohlfuß
Klumpfuß (Spätfolgen)
Nervenkompressionssyndrom
Plattfuß
Soccers ankle (Fußballerknöchel)
Spreizfuß Sprunggelenksinstabilitäten
Tumore (gutartig)

Häufig gestellte Fragen

  • Muss eine Operation am Fu√ü in Vollnarkose erfolgen?
    Fast alle Eingriffe am Fu√ü k√∂nnen in √∂rtlicher Bet√§ubung durchgef√ľhrt werden. Diese ist risiko√§rmer und hat seltener Nebenwirkungen als eine Vollnarkose.
     
  • Wie lange brauche ich nach einer Fu√üoperation einen Gips?
    Die Nachbehandlung erfolgt nach fast allen Fußoperationen mit einem Vorfußentlastungs
  • Muss ich meinen Hallux valgus jetzt schon operieren lassen? Prinzipiell ist eine Operation des Hallux valgus erst dann sinnvoll, wenn dadurch Beschwerden (Schuhdruck, Schmerzen beim Gehen‚Ķ) auftreten. Dann allerdings kann durch fr√ľhen Therapiebeginn mit einem kleineren Eingriff das Auslangen gefunden werden.
  • Wie lange muss ich nach einer Hallux valgus Operation im Spital bleiben?
    Im Schnitt kann man am 3. ‚Äď 4. Tag nach einer Hallux-Operation nach Hause gehen.
     
  • Wie lange muss ich nach einer Hallux valgus-Operation auf Sport verzichten?
    Im Schnitt tragen Sie f√ľr sechs Wochen einen sogenannten Vorfu√üentlastungsschuh. Danach erfolgt eine klinische und radiologische Kontrolle. Je nach Befund k√∂nnen Sie danach meist mit Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken etc. wieder beginnen. Mit Kontaktsportarten sollte erst ca. drei Monate nach der OP wieder begonnen werden.
     
  • Wie lange muss ich nach einer Versteifungsoperation des oberen Sprunggelenkes einen Gips tragen?
    Im Schnitt bleiben Sie bis zur Nahtentfernung im Krankenhaus, (etwa 10. ‚Äď 12. Tag nach der OP), danach bekommen Sie einen geschlossenen Gips, den Sie f√ľr weitere rund 4 Wochen tragen m√ľssen. Nach diesen insgesamt 6 Wochen kommen Sie zur Entfernung des Gipses und werden anschlie√üend f√ľr weitere 6 Wochen mit einem Gips oder mit einem Aircast-Walker versorgt! Insgesamt erfolgt also die Ruhigstellung ‚Äď je nach Knochenqualit√§t - f√ľr rund 12 Wochen! Die endg√ľltige Entscheidung trifft der Operateur, da er am besten die Qualit√§t des Knochens beurteilen kann.
     
  • Wie lange betr√§gt die durchschnittliche Wartezeit auf eine Fu√üoperation?
    Die Wartezeit ist je nach Dringlichkeit der Operation unterschiedlich. Im Schnitt betr√§gt sie rund 4 ‚Äď 6 Monate. Bei akuten Verletzungen, die eine sofortige Intervention erfordern, erfolgen Aufnahme und Operation unverz√ľglich.

 

Die Handambulanz betreut Patienten mit allen Erkrankungen der Hand und des Ellbogens. Dazu gehören:

  • Nervenkompressionssyndrome und Folgeerscheinungen
  • Tendopathien, Triggerfinger, Sehnenl√§sionen
  • Rizarthrose, Fingerpolyarthrosen
  • Lunatummalacie, Osteochondrosis dissecans
  • Ganglien und Instabilit√§ten
  • Arthrosen prim√§r und sekund√§r (posttraumatisch), Rettungseingriffe- Gelenksersatz
  • Rheumatischen Ver√§nderungen
  • Stoffwechselbedingte Ver√§nderungen
  • Versorgung und Nachbehandlung von Wunden, Verletzungen und Verbrennungen

Mit der Erstellung einer ausf√ľhrlichen Anamnese, mit der Durchf√ľhrung einer eingehenden klinischen und radiologischen Untersuchung k√∂nnen Erkrankungen der gelenksbildenden Anteile, Weichteilprobleme und Systemerkrankungen diagnostiziert und differenziert werden.

Neben der Beratung √ľber die therapeutischen M√∂glichkeiten ist uns die pr√§operative Aufkl√§rung √ľber die M√∂glichkeiten und Erfolgsaussichten eines operativen Vorgehens und ihre Alternativen besonders wichtig.

  • Untersuchung Neugeborenen H√ľfte mittels Ultraschall
  • Diagnose von H√ľftreifungsst√∂rungen
  • Beratung √ľber unterschiedliche  Behandlungm√∂glichkeiten
  • Flexionsorthesen Fettweisgips Overhead Extentions Behandlung

Fehlbildungen der H√ľfte des Neugeborenen stellen die  h√§ufigste angeborene Deformit√§t des Halt- und Bewegungsapparates dar. In Mitteleuropa sind davon 1-5% der Neugeborenen betroffen.

Prof. Dr. Reinhard Graf war von 1988 bis 2010 √Ąrztlicher Leiter des LKH Stolzalpe. Er entwickelte um 1980 am LKH Stolazlpe eine Ultraschallmethode, um die sogenannte angeborene H√ľftluxation bei Neugeborenen sicher und ohne R√∂ntgenstrahlenbelastung diagnostizieren zu k√∂nnen. Dies erm√∂glicht fr√ľhe VOR-Stadien zu erkennen noch bevor das H√ľftgelenk ganz luxiert.

Damit ist eine echte VORBEUGUNG kompletter Luxationen und gegebenenfalls eine konservative Fr√ľhbehandlung mit Beugebandagen m√∂glich.

Die H√ľftsonographie ist methodisch standardisiert und seit 1992 Routine Bestandteil im Mutter-Kind Pass.

Das LKH Murtal, Standort Stolzalpe, ist seit vielen Jahren ein internationales Ausbildungszentrum f√ľr die  H√ľftsonographie nach Graf.

Die Knieambulanz betreut Patienten mit allen Erkrankungen des Kniegelenks. Dazu gehören:

  • Sportverletzungen mit Meniskus-, Knorpel- oder Bandsch√§den
  • √úberlastungssyndrome
  • Angeborene/erworbene Fehlstellungen (z.B.: X- oder O-Beine)
  • Posttraumatische Gelenksch√§den
  • Degenerative Gelenksch√§den (Meniskus und Knorpel)
  • Arthrosen und schmerzhafte Bewegungseinschr√§nkungen
  • Schmerzhafte Knieprothesen
  • Infizierte Knieprothesen

Neben einer genauen klinischen Abkl√§rung erfolgt unter zu Hilfenahme modernster bildgebender Verfahren die Erstellung einer Diagnose. Die Beratung √ľber Vor- und Nachteile der unterschiedlichsten Behandlungsm√∂glichkeiten (konservativ oder chirurgisch) steht dabei im Vordergrund. In diese Spezialambulanz sollten allerdings nur Patienten die schon vorher bei einem Facharzt f√ľr Orthop√§die in Behandlung waren und, entweder zur Indikationsstellung f√ľr eine Operation, oder zur Abkl√§rung von bisher unklaren Schmerzen, geschickt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt dieser Spezialambulanz stellt 

  • die Abkl√§rung unklarer Schmerzzust√§nde im Kniebereich
  • die Indikationsstellung f√ľr gelenkerhaltende oder gelenkersetzende Eingriffe sowie
  • die Abkl√§rung von schmerzhaften Knieendoprothesen dar.

Das LKH Murtal, Standort Stolzalpe ist europaweit das erste Krankenhaus, das seinen Patienten seit 2004 die Vorteile der minimalinvasiven Knieendoprothetik (Teil- und Vollgelenkersatz) anbieten kann. Seit 1999 ist unser Haus ein europ√§isches Ausbildungszentrum f√ľr Kniechirurgie (Prof. Dr. Siegfried Hofmann) und bisher wurden mehr als 300 Kniechirurgen und 250 OP-Schwestern √ľber die modernsten chirurgischen Techniken in der gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Kniechirugie ausgebildet.

In der Spezialambulanz Neuroorthop√§die f√ľr Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden Probleme am St√ľtz- und Bewegungsapparat, bedingt durch zentralmotorische und neuromuskul√§re Erkrankungen (z.B. infantile Zerebralparese, Muskelerkrankungen, Myelomeningocelen-Spina bifida, Sch√§delhirntrauma u.v.a.) begutachtet und soweit es geht ambulant behandelt. In diesen Ambulanzen erfolgt durch spezialisierte orthop√§dische Fach√§rzte prim√§r die neuroorthop√§dische Befunderhebung. Im Anschluss kann die notwendige Diagnostik und Therapie festgelegt werden.

Die Anwesenheit fachlich geschulter Orthop√§diemechaniker und Orthop√§dieschuhmacher erlaubt die oft notwendige orthop√§dietechnische Versorgung der Patienten. Im Bedarfsfall k√∂nnen redressierende Gipsbehandlungen der Extremit√§ten sowie die intramuskul√§re Botulinumtoxin-Injektion spastisch verk√ľrzter Muskelgruppen durchgef√ľhrt werden. Die interdisziplin√§re Zusammenarbeit mit anderen vorhanden Spezialambulanzen erm√∂glicht die optimale Versorgung dieser oft mehrfach behinderten Patienten.

In unserer Ambulanz behandeln wir schwerpunktm√§√üig das gesamte Spektrum angeborener Erkrankungen des St√ľtz- und Bewegungsapparates im Kindes- und Jugendalter. Tumorerkrankungen k√∂nnen diagnostiziert werden und die Weiterbehandlung an die zust√§ndigen Spezialabteilungen initiiert werden.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Behandlung von Kinder nach Trauma in der Extremit√§tenverl√§ngerung sowie die Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Leistungssport mit Trainingsberatung und ggf. Leistungsdiagnostik. 

Die Sprechstunde wird immer von einem Facharzt f√ľr Orthop√§die und orthop√§dische Chirurgie mit Spezialisierung auf Kinder- und Neuroorthop√§die betreut.

Regelm√§√üige Verlaufskontrollen sind vor allem im Kindesalter essentiell, um zeitgerechte Entscheidungen √ľber Therapienotwendigkeiten treffen zu k√∂nnen.

An unseren Ambulanztagen steht uns auch immer ein Orthop√§dietechniker zur Verf√ľgung, mit dem gegebenenfalls gleich die entsprechende Heilbehelfsversorgung besprochen und in die Wege geleitet werden kann.

Im Rahmen der Ambulanz werden vor allem folgende Krankheiten diagnostiziert und deren Behandlung (konservativ/operativ) in die Wege geleitet:

Säuglinge

‚ÄĘ H√ľftdysplasie
‚ÄĘ Fu√üfehlstellungen (Sichelfu√ü, Hakenfu√ü, Kletterfu√ü)
‚ÄĘ Fu√üfehlbildungen (Klumpfu√ü, Talus verticalis)
‚ÄĘ Kopfschiefhaltung und -asymmetrie
‚ÄĘ S√§uglingsskoliose
‚ÄĘ Handfehlbildungen

(Klein-) Kinder

‚ÄĘ Fu√üfehlstellungen (Knicksenkfu√ü, Plattfu√ü)
‚ÄĘ Achsfehlstellungen (X-Bein, O-Bein)
‚ÄĘ Einw√§rtsgang
‚ÄĘ H√ľfterkrankungen (Coxitis fugax, Morbus Perthes)
‚ÄĘ Juvenile Skoliose
‚ÄĘ Schiefhals

Jugendliche

‚ÄĘ Skoliose
‚ÄĘ Morbus Scheuermann
‚ÄĘ Fu√üfehlstellungen (Plattfu√ü, Hallux valgus)
‚ÄĘ Beinl√§ngendifferenz
‚ÄĘ Schmerzen bei √úberlastungssyndromen
‚ÄĘ Epiphyseolysis capitis femoris
‚ÄĘ Entz√ľndliche Erkrankungen und gutartige Tumore
‚ÄĘ Sportorthop√§dische Beratung

In allen Altersgruppen können wir eine neuroorthopädische Betreuung anbieten. Neben der operativen Therapie können wir auch eine konservative Behandlung im Sinne einer intensivierten polymodalen physikalischen Therapie stationär anbieten. Ergänzend dazu ist auch bei Notwendigkeit eine psychologische Beratung möglich.

Postoperativ ist es uns auch m√∂glich eine station√§re Nachbetreuung durchzuf√ľhren.

Nachdem das Spektrum kinderorthopädischer Erkrankungen sehr breit ist, und gleichzeitig die Fallzahlen einzelner Krankheitsbilder sehr niedrig sind, kann Kompetenz nur durch Spezialisierung erreicht werden.

Um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können, bitten wir Sie um eine telefonische

Terminvereinbarung unter +43 (3532) 2424-5250

Eine Hauptaufgabe des Rheumaorthop√§dischen Chirurgen ist es, die orthop√§dischen Spezialisten f√ľr die einzelnen Regionen, Hand-, Schulter-, Wirbels√§ulen-, Fu√ü-, Knie-, H√ľftchirurgen, zu koordinieren. Um einen m√∂glichst optimalen Therapieerfolg f√ľr den Betroffenen zu erreichen, ist der richtige Zeitpunkt entscheidend. Will man in der Behandlung erfolgreich sein, muss gemeinsam mit dem Patienten ein individueller Behandlungsplan mit Priorit√§ten erstellt werden.

Das orthop√§dische Rheumazentrum Stolzalpe steht den Patienten mit entz√ľndlichen Gelenks- und Wirbels√§ulenerkrankungen sowie ihren Problemen am St√ľtz- und Bewegungsapparat √ľberregional zur Verf√ľgung und erg√§nzt das Steirische Rheumanetzwerk.

Der Erfolgsfaktor in der Behandlung von Patienten mit entz√ľndlichen Gelenkserkrankungen ist die Teamarbeit. Spezialisten und eine spezialisierte Fachabteilung mit ihrer vielschichtigen Infrastruktur ‚Äď wie der LKH Murtal, Standort Stolzalpe ‚Äď sind in der Lage mit den vielseitigen komplexen Problemen dieser Patienten fertig zu werden. Der Rheumaorthop√§de sieht sich in diesem Team als Vermittler, der f√ľr die erfolgreiche Behandlung, die Fachkompetenz des Teams und die Bed√ľrfnisse der Patienten zusammenbringt.

Teamarbeit

Neben der ambulanten Versorgung haben wir die M√∂glichkeit Akutpatienten station√§r aufzunehmen und zu behandeln. Ein speziell geschultes Pflegepersonal wei√ü um die spezifischen Probleme der Patienten mit entz√ľndlichen Gelenkserkrankungen bescheid und ist damit auch ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Versorgung. Verst√§rkt wird das Spektrum durch die an√§sthesiologische Abteilung, die neben den Internisten auch die M√∂glichkeit der intensivmedizinischen Betreuung hat und f√ľr das Wohl der operierten Patienten sowie f√ľr eine effiziente Schmerztherapie sorgt. Die interdisziplin√§re Zusammenarbeit f√ľr die Rheumakranken wird in unserem Haus besonders gro√ügeschrieben!

Weiters stellt die Physikalische Medizin im Haus ihr Wissen f√ľr die Rheumapatienten zur Verf√ľgung. Neben den Fach√§rzten gibt es eine Reihe von hochspezialisierten TherapeutInnen, welche die oft chronisch Kranken umfassend betreuen und erfolgreich behandeln. Unverzichtbar ist in diesem Team auch die Ergotherapie, die sich besonders um das Selbsthilfetraining, die Alltagstauglichkeit, die Versorgung mit Hilfsmitteln und das Gelenksschutztraining k√ľmmert und die Patienten auch zum Selbsttraining instruiert.

In der hauseigenen orthop√§dischen Werkst√§tte werden individuell angepasste Schienen und St√ľtzapparate gefertigt. Genauso unverzichtbar ist die klinische Psychologie und Psychotherapie unter der Leitung von Frau Dr. Alexandra Holme (Psychotherapie, Tiefenpsychologie und Psychosomatik). 

Die richtige Hilfe zur rechten Zeit

Nach der Diagnosestellung durch einen internistischen Facharzt (Rheumaambulanz), ist das erkl√§rte Ziel der Rheumaorthop√§die, Schmerzen zu lindern, Funktionalit√§t zu erhalten und - wenn m√∂glich - wieder zu verbessern und dadurch Behinderungen zu vermeiden. Zu Beginn der Erkrankung kommt es oft unbemerkt zu Gelenkszerst√∂rungen, deren Ausma√ü erst viel sp√§ter sichtbar wird. Aus diesem Grund ist eine m√∂glichst fr√ľhzeitige Vorstellung unverzichtbar und Bestandteil der modernen Rheumatherapie.

Aufgabe dieser speziell rheumatologisch ausgebildeten Orthop√§den ist es, die Betroffenen zu untersuchen, zu beraten und zu behandeln. Aufgrund des variantenreichen Verlaufes der rheumatischen Erkrankungen m√ľssen regelm√§√üige Verlaufskontrollen, zumindest 1x j√§hrlich, beim Rheumaorthop√§den durchgef√ľhrt werden. Nur durch ein fachgerechtes m√∂glichst fr√ľhzeitiges Einschreiten k√∂nnen Schmerzen und Invalidit√§t verhindert werden.

 

 

 

Die Schulterambulanz betreut Patienten mit allen Erkrankungen der Schulter. Dazu gehören:

  • Impingementsyndrom
  • Rotatorenmanschettenl√§sionen: akut traumatisch - chronisch degenerativ
  • Arthrosen
  • Instabilit√§ten
  • Binnenl√§sionen (Labruml√§sionen)
  • Rheumatischen Ver√§nderungen

Neben der genauen Anamneseerhebung, der eingehenden klinischen Untersuchung inklusive Ultraschalldiagnostik erfolgt die Diagnosestellung und die Therapieplanung. Wichtig ist uns die Beratung √ľber konservative und operative therapeutische M√∂glichkeiten. Im Rahmen der Untersuchung werden die Patienten √ľber etwaige chirurgische Behandlungsstrategien, ihre Alternativen und Erfolgsaussichten genau aufgekl√§rt. Sowohl die arthroskopischen Techniken als auch die offenen chirurgischen M√∂glichkeiten, mit ihren Vor- und Nachteilen, werden den betroffenen Patienten genau erkl√§rt.

Durch die konsequente Weiterentwicklung der Schulterimplantate stehen uns heute auch die verschiedensten Gelenksimplantate im Schulterbereich zu Verf√ľgung, die hervorragende Ergebnisse hinsichtlich Schmerzreduktion, aber auch gute M√∂glichkeiten in Richtung Funktionalit√§t er√∂ffnen.

Weiters wird der Patient √ľber die Wichtigkeit der postoperativen √úbungsbehandlung aufgekl√§rt, da eine Schulteroperation nur Erfolg bringen kann, wenn eine professionelle Nachbehandlung gew√§hrleistet ist.

Angeboten wird die ambulante Betreuung und Nachsorgeuntersuchung von Patienten mit h√ľft- und sportorthop√§dischen Problemen aller Altersgruppen (wie. z. B. Sp√§tfolgen kongenitaler H√ľftst√∂rungen) mit therapeutischen M√∂glichkeiten.

Eingehende Untersuchung und Beratung √ľber:

  • Konservative Therapien
  • Gelenkerhaltende Eingriffe
  • Gelenkersatzoperationen

Ziel der Ambulanz ist es Fehlformen, Erkrankungen und Funktionsst√∂rungen der Wirbels√§ule zu erkennen. In der Folge wird eine Beratung √ľber verschiedene konservative oder eventuell auch operative Behandlungen durchgef√ľhrt und wenn gew√ľnscht auch eingeleitet.

Bei Bedarf werden Infiltrationsbehandlungen unter R√∂ntgenkontrolle wie Nervenwurzel-, oder Facettengelenksblockaden angewendet. Das operative Spektrum umfasst Erkrankungen degenerativer, entz√ľndlicher und traumatischer Natur sowie fehlbildungsbedingte Wirbels√§ulenprobleme.

Weiters kann die chirurgische Behandlung erkrankter Bandscheiben von der mikroskopischen Operation √ľber die Implantation k√ľnstlicher Bandscheiben, bis hin zur Teilstabilisierung (semirigide Fixation) und Fusion (Versteifung = Spondylodese) durchgef√ľhrt werden.

Im Speziellen werden beispielhaft folgende Erkrankungen behandelt: (alphabetisch geordnet)

  • Bandscheibenerkrankungen

  • Engen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose mit Claudicatio intermittens spinalis = wirbels√§ulenbedingte Schaufensterkrankheit)

  • Entz√ľndliche Erkrankungen der Wirbels√§ule (Spondylitis, Spondylodiscitis)

  • Morbus Scheuermann

  • Nervenwurzelkompressionssyndrome (z.B. Bandscheibenvorf√§lle, Enge der Nervenaustrittsl√∂cher = Foramenstenosen)

  • Osteoporotische Wirbelk√∂rperfrakturen

  • Rheumatische Erkrankungen der Wirbels√§ule (z.B. Morbus Bechterew)

  • Vertebroplastie (Stabilisierungen mittels Zementeinspritzung bei osteoporotischen Wirbelk√∂rperfrakturen)

  • Wirbelgleiten (angeborene oder degenerative Spondylolisthesen)

  • Wirbels√§ulenverkr√ľmmungen (Skoliosen)

 

Was ist die Wundsprechstunde

Schlecht heilende Wunden oder Wundheilungsst√∂rungen nach Operationen sind seit jeher ein Problem in der Medizin. Heute wird die Wundbehandlung zuhause meist durch Hilfsdienste wie Hilfswerk, Rotes Kreuz oder Caritas durchgef√ľhrt. Mit der Wundsprechstunde haben wir ein Bindeglied zwischen diesen Einrichtungen und dem Krankenhaus geschaffen. Wir geben Behandlungsschemata vor, die dann von der Hauskrankenpflege √ľbernommen werden. Bei regelm√§√üigen Kontrollen wird der Behandlungsfortschritt dokumentiert und eventuelle √Ąnderungen in der Therapie vorgenommen. Diese Zusammenarbeit steigert die Effektivit√§t der Wundbehandlung und verk√ľrzt somit die Zeit bis zur Wundheilung.

 

Was ist moderne Wundbehandlung

Unter modernem Wundmanagement versteht man die ‚Äěfeuchte Wundbehandlung‚Äú. Das hei√üt, dass mit modernen Wundauflagen ein feuchtes Milieu geschaffen wird, was die Wundheilung deutlich beschleunigt. Dadurch werden Verbandswechsel schmerzfreier, st√∂rende Ger√ľche beseitigt, √ľbersch√ľssiges Wundsekret gebunden und Infektionen unterdr√ľckt. In unserer Ambulanz verf√ľgen wir √ľber alle modernen Verbandstoffe, die wir je nach Wundbefund gezielt einsetzen k√∂nnen.  

 

Was ist unser Angebot

Unsere Palette umfasst die Behandlung aller Arten von Wundheilungsst√∂rungen und chronischen Wunden. Dabei erstellen wir ein Therapiekonzept, reinigen und s√§ubern die Wunde (Debridement) und geben Tipps zur Hautpflege nach Abheilung der Wunde, oder verordnen spezielle Schuhe z.B. f√ľr Diabetiker. Auch die V.A.C. (Vacuum Assisted Closure) ‚Äď Therapie stellt ein wichtiges Angebot in der Wundbehandlung dar. Hierbei handelt es sich um eine Unterdrucktherapie, welche durch Entfernung von Wundfl√ľssigkeit und F√∂rderung der Gewebeneubildung aufgrund verbesserter Durchblutung die Wunds√§uberung und Wundheilung deutlich beschleunigt. In seltenen F√§llen kommt auch die Madentherapie zum Einsatz, bei der gez√ľchtete Fliegenmaden abgestorbenes Hautmaterial entfernen. Die station√§re Behandlung von Problemwunden kann ebenfalls in speziellen F√§llen angeboten werden. Auch die chirurgische Behandlung von Wunden in Narkose zur Reinigung oder zum scharfen Entfernen von abgestorbenen Wundteilen ist m√∂glich.

 

Fazit

Die Wundtherapie ist ein komplexes Aufgabengebiet, welches speziell geschultes Personal benötigt. Wir können dies in unserer Wundambulanz anbieten und mithilfe extramuraler Einrichtungen zum Vorteil des Patienten eine optimale Versorgung anbieten.

Auf der Station

Orthop√§dische Abteilung Haus 1, Ortho 1
Leitung: DGKP Iris Leitner
Tel.: +43 3532 2424-5231
Fax: +43 3532 2424-5061

Orthop√§dische Abteilung Haus 1, Ortho 2
Leitung: DGKP Maria Schitter
Tel.: +43 3532 2424-5374
Fax: +43 3532 2424-5374

Orthopädische Abteilung Haus 1, Ortho 3
Leitung: DGKP Elisabeth Stock
Tel.: +43 3532 2424-3292
Fax: +43 3532 2424-5041

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 4
Leitung: DGKP Sonja Bischof
Tel.: +43 3532 2424-5251
Fax: +43 3532 2424-5060

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 5
Leitung: DGKP Kathrin P√ľrstl
Tel.: +43 3532 2424-5260
Fax: +43 3532 2424-5055

Orthopädische Abteilung Haus 2, Ortho 6
Leitung: DGKP Waltraud Schneeweiß
Tel.: +43 3532 2424-5233
Fax: +43 3532 2424-5056

Department f√ľr Akutgeriatrie und Remobilisation Haus 2
Leitung: DGKP Kathrin P√ľrstl
Tel.: +43 3532 2424-5268
Fax: +43 3532 2424-5053

Periooperative Intensivstation Haus 1
Leitung: DGKP Michaela Hauk
Tel.: +43 3532 2424-5629
Fax: +43 3532 2424-5048

Es besteht, nach telefonischer Anmeldung, die M√∂glichkeit t√§glich von 13.00 - 15.00 Uhr Besuche zu empfangen. Pro PatientIn und Tag ist 1 Besucher erlaubt. Die Besuchszeit sollte so kurz wie m√∂glich gehalten werden und 20 Minuten nicht √ľberschreiten.

Bitte beachten Sie die, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, derzeitig g√ľltige Besuchsregelung und die Corona Information! 

Ambulanzen/√Ėffnungszeiten

Ambulanzen

√Ėffnungszeiten

Telefon

Akutambulanz

Mo. - Fr. 08:00 (Mo. 08:30) ‚Äď 11:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Bestellambulanz

Mo. - Fr. 08:00 (Mo. 08:30) ‚Äď 12:00 Uhr (Fr. 11:00)

+43 (3532) 2424-5250

Pädiatrische Ambulanz

Mo. - Fr. 08:00 ‚Äď 11:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Erstversorgung

Mo. - So. 00:00 - 24:00 Uhr

 

Ambulanzen

√Ėffnungszeiten

Telefon

Physikalische Medizin (PMR) und Manuelle Therapie

Di. - Do.

+43 (3532) 2424-5889

Fußambulanz

Mi. 08:00 - 12:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Handambulanz

Do. 10:00 - 14:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

H√ľftultraschall S√§ugling

Mo. 09:30 - 10:30 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Orthopädische Rheumaambulanz

Mi. 08:00 ‚Äď 13:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Knieambulanz

Do. 08:00 ‚Äď 12:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Orthopädische Ambulanz

Kinder und Jugendliche

Mi. 08:00 ‚Äď 13:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Schulterambulanz

Do. 08:00 ‚Äď 12:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Spezialambulanz

Gelenkserhaltende H√ľftchirurgie und Sportorthop√§die

Mo. 08:30 ‚Äď 11:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Wirbelsäulenambulanz Erwachsene

Mi. 08:00 ‚Äď 11:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Neuroorthopädisch-technische Ambulanz

Mi. 10:00 ‚Äď 11:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Wundsprechstunde

Mo. 08:30 - 13:00 Uhr

+43 (3532) 2424-5250

(5667 bei Notfällen)

Ambulanzen

√Ėffnungszeiten

Telefon

Ambulanz f√ľr Schulkinder

Mo. 08:00 - 11:00Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Allergieambulanz

Mo. 08:00 - 11:00Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Diabetes-Ambulanz

Mo. 08:00 - 11:00Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Kinderrheumaambulanz

Mo. 08:00 - 11:00Uhr

+43 (3532) 2424-5250

Anreise & Lageplan

Anreise Standort Judenburg

Adresse:   Oberweggasse 18, 8750 Judenburg

Anreise mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln: Die n√§chste Bushaltestelle befindet sich ca. 400 Meter vom LKH entfernt am Busbahnhof Judenburg.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Knittelfeld

Adresse:   Gaalerstrasse 10, 8720 Knittelfeld

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich ca. 300 Meter vom LKH entfernt an der Kreuzung zur Wiener Straße.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Stolzalpe

Adresse:   Stolzalpe 38, 8852 Stolzalpe

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich unmittelbar vor dem LKH.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Infostellen.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Parkmöglichkeiten am Standort Judenburg

Das Abstellen von PKW¬īs ist in der Kurzparkzone vor dem Krankenhaus m√∂glich.
Die √∂ffentliche Parkgarage - Altstadtgarage (J√§gersteig 1) ist durchgehend ge√∂ffnet und geb√ľhrenpflichtig: 
pro angefangener Stunde werden ‚ā¨ 0,90 berechnet, Tagestarif von ‚ā¨ 2,70

Parkmöglichkeiten am Standort Knittelfeld

Am Standort Knittelfeld steht ein eigener Besucherparkplatz zur Verf√ľgung.

F√ľr nur 50 Cent pro Stunde k√∂nnen Sie diesen w√§hrend Ihres Aufenthaltes in unserem LKH gerne ben√ľtzen.

Parkmöglichkeiten am Standort Stolzalpe

Das Abstellen von PKW¬īs ist auf den ausgewiesenen Parkfl√§chen vor dem Krankenhaus kostenfrei m√∂glich.
 

Am Standort Stolzape gibt es die M√∂glichkeit, dank zwei Webcam¬īs immer √úberblick auf das aktuelle Wetter zu haben. 

Anreise & Lageplan

Anreise Standort Judenburg

Adresse:   Oberweggasse 18, 8750 Judenburg

Anreise mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln: Die n√§chste Bushaltestelle befindet sich ca. 400 Meter vom LKH entfernt am Busbahnhof Judenburg.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Knittelfeld

Adresse:   Gaaler Strasse 10, 8720 Knittelfeld

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich ca. 300 Meter vom LKH entfernt an der Kreuzung zur Wiener Straße.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Stolzalpe

Adresse:   Stolzalpe 38, 8852 Stolzalpe

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich unmittelbar vor dem LKH.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Infostellen.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Parkmöglichkeiten am Standort Judenburg

Das Abstellen von PKW¬īs ist in der Kurzparkzone vor dem Krankenhaus m√∂glich.
Die √∂ffentliche Parkgarage - Altstadtgarage (J√§gersteig 1) ist durchgehend ge√∂ffnet und geb√ľhrenpflichtig: 
pro angefangener Stunde werden ‚ā¨ 0,90 berechnet, Tagestarif von ‚ā¨ 2,70

Parkmöglichkeiten am Standort Knittelfeld

Am Standort Knittelfeld steht ein eigener Besucherparkplatz zur Verf√ľgung.

F√ľr nur 50 Cent pro Stunde k√∂nnen Sie diesen w√§hrend Ihres Aufenthaltes in unserem LKH gerne ben√ľtzen.

Parkmöglichkeiten am Standort Stolzalpe

Das Abstellen von PKW¬īs ist auf den ausgewiesenen Parkfl√§chen vor dem Krankenhaus kostenfrei m√∂glich.
 

Am Standort Stolzape gibt es die M√∂glichkeit, dank zwei Webcam¬īs immer √úberblick auf das aktuelle Wetter zu haben.