Abteilung f√ľr Neurologie

Standort Knittelfeld

Liebe Patientin, Lieber Patient!

Die Abteilung f√ľr Neurologie ist die j√ľngste Abteilung des LKH Murtal, sie wurde 1998 gegr√ľndet.

Die Abteilung verf√ľgt √ľber insgesamt 46 Betten, 8 davon sind Sonderklassebetten.

F√ľr SchlaganfallpatientInnen steht eine eigene √úberwachungseinheit ("Stroke Unit") und eine B-Rehabilitationseinrichtung zur Verf√ľgung.

Weiters geh√∂rt - √∂sterreichweit einzigartig - auch die palliativmedizinische Einrichtung (8-Betten-Palliativstation, Palliativkonsiliardient und mobiles Palliativteam) zur Abteilung. 

S√§mtliche f√ľr die Diagnostik relevanten Untersuchungsmethoden stehen zur Verf√ľgung.

Wir wollen eine ambulante und station√§re Betreuung f√ľr unsere PatientInnen auf h√∂chstem Niveau anbieten und dabei den betroffenen Menschen ganzheitlich in all seinen Facetten betrachten. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen hat einen hohen Stellenwert und ist gew√§hrleistet.


Ihr Prim. Univ.-Doz. Dr. Hans Offenbacher


 

Leitung

Prim. Univ.-Doz. Dr. Hans Offenbacher

+43 (3512) 707-2337
johann.offenbacher@kages.at

Team

Station Neuro1/ Stroke Unit/ Reha-B 
Leitung: DGKP Marlies Zefferer                                            
Tel.: +43 3512 707-2567


Sonderklassestation 
Leitung: DGKP Eva Maria Deutinger                                            
Tel.: +43 (3512) 707-2274


Palliativstation 
Leitung: DGKP Sarah Theresa Schlaffer                                              
Tel.: +43 (3512) 707-2390


Ambulanzleitung
Leitung: DGKP Bernd Neuper-Schaffer                                             
Tel.: +43 (3512) 707-2340

Chefsekretariat Leitung: Bettina Themel

Tel. Nummer: +43 (3512) 707-2337
Fax Nummer: +43 (3512) 707-3120

Adresse: LKH Murtal, Gaalerstraße 10, 8720 Knittelfeld

E-Mail: neurologie.juk@kages.at


Chefsekretariat Leitung: Ingrid Webersink

Tel. Nummer: +43 (3512) 707-2337
Fax Nummer: +43 (3512) 707-3120

Adresse: LKH Murtal, Gaalerstra√üe 10, 8720 Knittelfeld

E-Mail: neurologie.juk@kages.at

Behandlung & Therapie

© Adobe Stock / onimate

Neurologie ist die Lehre der organischen Erkrankungen des Nervensystems. 

An der Abteilung f√ľr Neurologie werden daher Erkrankungen des zentralen Nervensystems (also des Gehirns und R√ľckenmarks), des peripheren Nervensystems und der Muskulatur behandelt. Folgende Krankheiten sind wesentliche Schwerpunkte in der klinischen Versorgung:

  • Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung)
  • Ged√§chtnisst√∂rungen (z.B. Alzheimer'sche Demenz)
  • akute und chronische  entz√ľndliche Erkrankungen (z.B. Gehirn(haut)entz√ľndung, Multiple Sklerose)
  • Anfallsleiden (Epilepsie)
  • Kopfschmerzen (z.B. Migr√§ne)
  • Bewegungsst√∂rungen (z.B. Parkinson'sche Erkrankung)
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (z.B. Polyneuropathie, Karpaltunnelsyndrom)
  • Muskel-, Nerven- und Wirbels√§ulenschmerzen (z.B. Bandscheibenvorfall mit Irritation/Kompression von Nervenwurzeln).

S√§mtliche f√ľr die neurologische Diagnostik relevanten Untersuchungsmethoden wie Bildgebung (Computertomographie - CT, Magnetresonanztomographie - MRT), Ultraschall, Elektrophysiologie, Neuropsychologie und Labor stehen zur Verf√ľgung.

F√ľr die Betreuung von SchlaganfallpatientInnen steht eine eigene √úberwachungseinheit ("Stroke Unit") und f√ľr die l√§ngere Nachbetreuung schwer Betroffener eine B-Rehabilitationseinrichtung zur Verf√ľgung. Neben einer allgemeinen Ambulanz werden auch Spezialambulanzen f√ľr Multiple Sklerose und Bewegungsst√∂rungen gef√ľhrt (siehe unten).

F√ľr die Behandlung der verschiedenen Erkrankungen kommt im Fachgebiet der Neurologie den TherapeutInnen (Physio- und ErgotherapeutInnen, Logop√§dInnen) eine wichtige Rolle zu.

 

"Der palliative Ansatz ist die Antwort auf die moderne Medizin. Wir m√ľssen den Schwerpunkt auf das Sinnvolle und nicht auf das Machbare legen." (Zitat Prof. Dr. Gian Domenico Borasio).

Palliative Care ist ein interdisziplin√§rer Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualit√§t von Menschen mit einer fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Erkrankung. Im Mittelpunkt steht der erkrankte Mensch mit seiner Familie und seinem sozialen Umfeld. Um der Zielsetzung von Palliative Care gerecht zu werden, arbeiten wir als multiprofessionelles Team (√Ąrzte, Pflege, Sozialarbeit, Psychotherapie, Physiotherapie, Logop√§die, Seelsorge und Ehrenamt). Sehr wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit den bereits vorhandenen Betreuern wie den Haus√§rztInnen und der Hauskrankenpflege.

Eine palliative Betreuung sollte bereits zeitgerecht in das Therapiemanagement mit eingebunden werden. Das Erkrankungsspektrum der von uns betreuten PatientInnen beinhaltet z.B. Krebserkrankungen, neurologische Krankheiten wie amyotrophe Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Schlaganfall, fortgeschrittene internistische Erkrankungen wie Nieren- und Herzinsuffizienz, COPD und viele andere mehr.

Ziel ist die Linderung von Leiden durch eine auf den Einzelnen abgestimmte und vorausschauende Symptomkontrolle in medizinischer und psychosozialer Hinsicht.

Auf der Station

Stationsleitung √Ąrzte: OA Dr. Robert Gerhold, O√Ą Dr.in Herburg Liendl

Stationsleitung Pflege: DGKP Marlies Zefferer

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft:

  • Morgenvisite: Montag bis Freitag ab 09.15 Uhr
    am Wochenende findet die Morgenvisite am Laufe des Vormittages statt
  • Befundauskunft f√ľr Angeh√∂rige nur mit Zustimmung der PatientInnen
  • Telefonische Auskunft nur mit Kennwort von 14.00 - 15.00 Uhr

 

Die Station Neuro 1 besteht aus sechs modernst ausgestatteten 4-Bettzimmern.

Auf der Station erfolgen Abklärung und Therapie sämtlicher neurologischer Erkrankungen.

 

Stationsleitung √Ąrzte: GO√Ą/AO√Ą Dr.in Gerhild Holzhey

Stationsleitung Pflege: DGKP Eva Deutinger

 

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft:

  • Morgenvisite: Montag bis Freitag ab 09.00 Uhr
    am Wochenende findet die Visite im Laufe des Vormittages statt
  • Befundauskunft f√ľr Angeh√∂rige nur mit Zustimmung der PatientInnen
  • Telefonische Auskunft nur mit Kennwort von 14.00 - 15.00 Uhr

 

Die Sonderklassestation befindet sich im  modernst und gro√üz√ľgig umgebauten Altbau des Krankenhauses im 2. Stock West.

Sie wird als interdisziplin√§re Station mit der Abteilung f√ľr Innere Medizin gef√ľhrt. Der Abteilung f√ľr Neurologie sind drei 2-Bett-Zimmer und ein 1-Bett-Zimmer zugeordnet.

Auf der Station erfolgen Abklärung und Therapie sämtlicher neurologischer Erkrankungen.

Von Seiten der Pflege wird ggf. Aromapflege angeboten. Weiters wird eine aktivierende Pflege nach dem Modell der Kin√§sthetik und/oder der basalen Stimulation angewandt. Eine Demenzexpertin k√ľmmert sich insbesondere um die in diesem Kontext stehenden Anliegen der Betroffenen und deren Angeh√∂rigen.

 

Stationsleitung √Ąrzte: O√Ą Dr.in Herburg Liendl

Stationsleitung Pflege: DGKP Marlies Zefferer

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft:

  • Morgenvisite: Montag bis Freitag ab 09.15 Uhr
    am Wochenende findet die Visite im Laufe des Vormittages statt
  • Befundauskunft f√ľr Angeh√∂rige nur mit Zustimmung der PatientInnen
  • Telefonische Auskunft nur mit Kennwort von 14.00 - 15.00 Uhr

 

In dieser 4-Betten-√úberwachungseinheit erfolgt die Akutversorgung von SchlaganfallpatientInnen. Zielsetzung ist, in einer fach√ľbergreifenden Zusammenarbeit die Ursache des Schlaganfalls raschest zu kl√§ren und dadurch gegebenenfalls einer spezifischen Behandlung mittels Thrombolyse (=Aufl√∂sung eines Blutgerinnels, welches ein gehirnversorgendes Blutgef√§√ü verstopft) zuf√ľhren zu k√∂nnen. Eine solche Therapie darf nach Ausschluss vieler Gegenanzeigen n√§mlich im Regelfall nur innerhalb von 270 Minuten nach Auftreten des Schlaganfalls angewendet werden, ihre Wirkung ist aber umso besser, je schneller sie erfolgt ("Zeit ist Hirn"). Bei Verschluss einer gro√üen hirnversorgenden Arterie kann auch eine Thrombektomie (=Entfernung des Blutgerinnels mittels eines Spezialkatheters) an der Interventionellen Radiologie der Universit√§tsklinik f√ľr Radiologie in Graz durchgef√ľhrt werden.

Eine Besonderheit (einzigartig in den KAGes Spit√§lern) stellt in diesem Zusammenhang die von uns aufgebaute Teleneurologie dar: mittels Videokonferenz kann dabei den internistischen KollegInnen im LKH Bad Aussee erm√∂glicht werden, unter Anleitung der Knittelfelder NeurologInnen bei akuten SchlaganfallpatientInnen die Indikation f√ľr eine solche Thrombolyse zu stellen und diese Therapie vor Ort durchzuf√ľhren und somit die Zeit f√ľr den Akuttransport nach Knittefeld einzusparen.

Die 4-Betten "Stroke Unit" ist mit modernsten Monitoringmöglichkeiten ausgestattet.

Fr√ľhzeitig wird mit der Rehabilitation ducrh das Pflegeteam, die Physio- und ErgotherapeutInnen und die Logop√§dinnen begonnen.

 

 

 

 

Stationsleitung √Ąrzte: O√Ą Dr.in Herburg Liendl

Stationsleitung Pflege: DGKP Marlies Zefferer

Regelung der Visitenzeiten - Befundauskunft:

  • Morgenvisite: Montag bis Freitag ab 09.15 Uhr
    am Wochenende findet die Visite im Laufe des Vormittages statt
  • Befundauskunft f√ľr Angeh√∂rige nur mit Zustimmung der PatientInnen
  • Telefonische Auskunft nur mit Kennwort von 14.00 - 15.00 Uhr

F√ľr die Rehabilitation nach Sch√§digung von Gehirn, R√ľckenmark und peripherem Nervensystem gibt es ein Phasenmodell, welches dem unterschiedlichen Schweregrad der Beeintr√§chtigung, dem Allgemeinzustand und der Belastbarkeit sowie auch den M√∂glichkeiten der Rekonvaleszenz von PatientInnen Rechnung tr√§gt. F√ľr Betroffene, die eine Rehabilitation nur unter begleitender intensiver Betreuung erlauben und diese auch l√§ngerfristig ben√∂tigen, sind Neurorehabilitationseinrichtungen der Stufe B vorgesehen.

In unserer Rehabilitationseinrichtung der Stufe B liegt der Schwerpunkt in der Betreuung von schwer betroffenen PatientInnen nach Schlaganfall. Betreut werden auch PatientInnen mit hypoxischer Hirnsch√§digung, andere nicht traumatische Gehirnsch√§digungen wie Zustand nach Gehirnentz√ľndung und schweren Sch√§digungen des peripheren Nervensystems wie Guillain-Barre-Syndrom.

Folgende Aufnahmekriterien bestehen:

  • der Patient/die Patientin ist zumindest intermittierend schwer bewusstseinsgest√∂rt aber nicht mehr dauernd kontrolliert zu beatmen;
  • es besteht keine oder nur eine sehr geringe Kooperationsf√§higkeit;
  • es besteht vollkommene oder weitgehende Unselbst√§ndigkeit bez√ľglich der Aktivit√§ten des t√§glichen Lebens.

     

 

Es besteht die M√∂glichkeit t√§glich von 13.00 - 15.00 Uhr Besuche zu empfangen. Pro PatientIn und Tag ist 1 Besucher erlaubt. Die Besuchszeit sollte so kurz wie m√∂glich gehalten werden und 20 Minuten nicht √ľberschreiten.

Bitte beachten Sie die, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, derzeitig g√ľltige Besuchsregelung und die Corona Information! 

 

Palliativmedizinische Einrichtung

Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Hans Offenbacher,  Stv. √Ąrztlicher Direktor
Telefon: 03512/707-2337 

E-Mail: Johann.Offenbacher@kages.at

Historie...

Von der Anstaltsleitung des ehemaligen Spitalverbundes Judenburg-Knittelfeld wurde 2004 der Beschluss gefasst, dass das Projekt "Palliativteam Knittelfeld" inklusive der neu zu errichtenden Palliativstation organisatorisch der Abteilung f√ľr Neurologie zugeordnet wird.

Mit Mai 2007 konnte das mobile Palliativteam f√ľr die Bezirke Knittelfeld und Judenburg (seit 2012 Bezirk Murtal) sowie das Palliativkonsiliarteam f√ľr die beiden Spit√§ler dieses Bezirkes ihre Arbeit aufnehmen. Ab 2008 wurde die mobile Betreuung auch auf den Bezirk Murau ausgedehnt.

Anfang Juni 2012 konnte schlussendlich auch die dritte S√§ule der Palliativmedizinischen Einrichtung am LKH-Standort Knittelfeld, die 8-Betten-Palliativstation, in Betrieb gehen.

 

Hand in Hand...

Das Palliativteam stellt eine Kooperation zwischen dem LKH Murtal, Standort Knittelfeld, der Volkshilfe und dem Hospizverein Steiermark dar.

Die √§rztliche Betreuung erfolgt durch speziell geschulte √Ąrzte der Abteilung f√ľr Neurologie. Die Teamkoordinatorin sowie die weiteren diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen des mobilen Palliativteams, eine diplomierte Sozialarbeiterin und die Sekret√§rin werden von der Volkshilfe gestellt. Die diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern des Palliativkonsiliarteams sowie die Teammitglieder der Palliativstation sind wiederum MitarbeiterInnen des LKH-Murtal, Standort Knittelfeld.

Erg√§nzt wird das mobile Team ebenso wie das Team der Palliativstation durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizvereins, deren Einsatz durch eine eigene hauptamtliche Koordinatorin organisiert wird.

 

Unser Leitgedanke ...

‚Äě Manchmal ist es an der Zeit, sich Zeit zu nehmen."  (Katharina von Balbin)

 

Unser Ziel ...

Die Begleitung von PatientInnen auf ihrem letzten Weg. Im Vordergrund stehen die Bed√ľrfnisse, W√ľnsche und Hoffnungen der betroffenen Menschen.

  • Verbesserung bzw. Erhaltung der Lebensqualit√§t (Schmerztherapie, Beistand in belastenden Situationen, Linderung von beeintr√§chtigenden Symptomen wie √úbelkeit, Erbrechen, Atemnot, ...);
  • Erhaltung der Selbstst√§ndigkeit, damit der Patient bis zum Schluss so w√ľrdevoll und aktiv wie m√∂glich leben kann;
  • Unterst√ľtzung der Angeh√∂rigen w√§hrend der Erkrankung, in der letzten Phase und dar√ľber hinaus;
  • Schlie√üen der L√ľcke zwischen Krankenhaus und der Pflege zu Hause durch enge Kooperation mit anderen Berufsgruppen (Haus√§rztInnen, Hauskrankenpflege, ...);
  • Beratung in sozialrechtlichen und finanziellen Belangen (Familienhospizkarenz, Pflegegeld, ...)

√Ąrztliche Leitung: Dr. Thomas Daniczek  
Telefon: 03512/707 - 2192,  E-Mail: thomas.daniczek@kages.at 

Koordination: DGKP Margarete Rechberger  
Telefon: 03512/707 - 2033,  E-Mail: margarete.rechberger@kages.at

√Ėffnungszeiten: werkstags 08.00 bis 15.00 Uhr

 

Das Team ...

Die √§rztliche Betreuung erfolgt durch speziell geschulte √Ąrzte der Abteilung f√ľr Neurologie des LKH-Standortes Knittelfeld (OA Dr. Franz Arlt, Dr. Thomas Daniczek, Dr. Renate Krammer, Dr. Andrea Spielberger, Dr. Markus Wild). Das Team wird von DGKP Margarete Rechberger koordiniert. Sie und die weiteren diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen des mobilen Palliativteams (DGKP Michaela Madl, DGKP Lydia F√ľrst BSc, DGKP Anita Tiefengruber), die diplomierten Sozialarbeiterinnen (DSA Heidelinde Gridl; Mag.a (FH) Eva Berdau) sowie die Sekret√§rin (Frau Martina P√°kh-Siebenb√§ck) werden von der Volkshilfe gestellt. Erg√§nzt wird das Team durch Mitarbeiter des Hospizvereins (Koordinatorin Frau Erika Weigl).


√Ąrztliche Leitung: Dr.in Andrea SPIELBERGER
Telefon: +43 (3512) 707-2147E-Mail: andrea.spielberger@kages.at

Ansprechpersonen: DGKP Irmgard ROHR, Sozialarbeiterin Elke SCHAFFER, MSc  
Telefon: +43 (3512) 707-2032

Von den Abteilungen des LKH Murtal kann ein palliativmedizinischer Konsiliardienst angefordert werden. Der multiprofessionelle Konsiliardienst, bestehend aus Arzt und DGKP unterst√ľtzt die behandelnden Teams in Fragen der spezialisierten palliativmedizinischen Versorgung z.B. bei Symptomkontrolle und palliativpflegerischen Problemstellungen.

Es erfolgt ein Erstbesuch der Patientin/des Patienten in der Regel durch Arzt und DGKP nach Eingang der Konsiliaranforderung (elektronisch √ľber openMedocs). Die betreuten Patienten werden regelm√§√üig im Verlauf besucht und das weitere Vorgehen dann jeweils mit dem behandelnden Team abgesprochen bzw. schriftlich niedergelegt.

 

Stationsleitung √Ąrzte: Dr.in Renate Krammer
Telefon: 03512/707 - 2177, E-Mail: renate.krammer@kages.at

Stationsleitung Pflege: DGKP Sarah Teresa Schlaffer
Telefon: 03512/707 - 2363, Fax: 03512/707- 2272

 

Besuchszeiten: rund um die Uhr

 

Die Palliativstation verf√ľgt √ľber 8 Einzelzimmer. Die wohnlich eingerichteten Zimmer sind im ersten Stock des Altbaues gelegen. Jedes Zimmer hat ein Bad mit Dusche und WC sowie eine Sitzecke mit Schlafcouch f√ľr Angeh√∂rige. Zur Station geh√∂rt auch ein Aufenthaltsraum zur Begegnung von Patienten, Angeh√∂rigen und Mitarbeitern.

Eine Palliativstation ist keine Sterbestation und keine Einrichtung der Langzeitpflege. Es wird grundsätzlich bei allen Patientinnen und Patienten nach Besserung oder Stabilisierung der Beschwerden eine Entlassung nach Hause oder in eine adäquate Betreuungseinrichtung angestrebt.

 

Unser Team...

Das multiprofessionelle Team setzt sich zusammen aus √ĄrztInnen, diplomierten Pflegekr√§ften, einem Sozialarbeiter, einem Psychotherapeuten sowie Physio- und Ergotherapeutinnen und Logop√§dinnen. Wir beziehen auch geschulte Ehrenamtliche vom Hospizverein sowie Seelsorger in die Versorgung mit ein.

Sie alle engagieren sich f√ľr den Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualit√§t der PatientInnen und deren Angeh√∂rigen. Wir bereiten wenn m√∂glich auch wiederum die Entlassung nach Hause oder in eine weitergehende pflegerische Versorgung vor.

 

Versorgungsschwerpunkte...

Palliativmedizinisch  behandeln wir besonders die belastenden k√∂rperlichen Beschwerden wie Schmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Luftnot, Unruhe, Angst und Depressionen. Wir pflegen individuell und ganzheitlich. Wir geben psychosoziale und psychotherapeutische Unterst√ľtzung und begleiten spirituell. Wir begleiten Patientinnen und Patienten beim Sterben und die Angeh√∂rigen dar√ľber hinaus in der Trauerzeit.

Kausale tumorspezifische Therapien (z.B. palliative Chemotherapie) werden nicht gemacht. Die Entscheidung √ľber Therapien und Ma√ünahmen erfolgt unter Abw√§gen von Nutzen und Belastung im Hinblick auf die Lebensqualit√§t der Betroffenen in einem gemeinsamen informierten Entscheidungsfindungsprozess unter Einbeziehung vom PatientIn, Angeh√∂rigen unter absoluter Wahrung der Patientenautonomie.

 

Zuweisungsmöglichkeiten ...

Die Anmeldung zur Aufnahme auf die Palliativstation erfolgt 

  • extern durch die Haus√§rztin/den Hausarzt, andere Krankenh√§user, durch die Patientin/den Patienten selbst oder durch Angeh√∂rige oder mobile Pflegedienste unter der Telefonnummer 03512/707-2363 (wenn der diensthabende Arzt nicht erreichbar ist, wird eine DGKP die Anmeldung entgegennehmnen und ein √§rztlicher Mitarbeiter wird zur√ľckrufen)
  • krankenhausintern durch den Palliativkonsiliardienst und das mobile Palliativteam.

Aufnahmekriterien f√ľr Palliativstation

 

Spendenkonto Palliativstation ... 

Landes-Hypothekenbank Steiermark, Kto-Nr. 20753009400, BLZ 56000;

IBAN AT125600020753009400; BIC: HYSTAT2G

Ambulanzen

Hier erfolgt die Abkl√§rung und Erstellung von Therapievorschl√§gen f√ľr s√§mtliche neurologische Erkrankungen nach Zuweisung durch die Haus√§rztin/den Hausarzt.

Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Hans Offenbacher
Telefon: 03512 / 707-2166, E-Mail: johann.offenbacher@kages.at

Ansprechpersonen: GO√Ą/AO√Ą Dr. Gerhild Holzhey, O√Ą. Dr. Herburg Liendl, Ass. Dr. Marcel Hack

In der Spezialambulanz f√ľr Multiple Sklerose erfolgen das Therapiemanagement/die Verlaufskontrollen von PatientInnen mit MS sowie die Beratung √ľber mit der Krankheit zusammenh√§ngede 'Alltagsprobleme'.

 

Leitung: GOA Dr. Franz Arlt
Telefon: 03512 / 707-2166, E-Mail: franz.arlt@kages.at

In dieser Spezialambulanz f√ľr Bewegungsst√∂rungen werden vorwiegend PatientInnen mit Morbus Parkinson individuell und kontinuierlich betreut und ihnen eine auf ihre individuellen Bed√ľrfnisse angepasste Therapie angeboten.
√úber diese Spezialambulanz erfolgen bei verschiedenen Krankheitsbildern wie Spastik oder Dystonie auch Botulinum-Toxin Behandlungen.

© Adobe_Stock / Viacheslav lakobchuk

Mittels Elektroencephalografie (EEG) kann die elektrische Aktivität des Gehirns abgeleitet werden, dies wird vorwiegend zur Epilepsieabklärung eingesetzt. Manchmal erfolgt dazu auch eine Ableitung im Schlaf nach vorheriger Schlafentzugsprovokation.

Die Elektroneurografie (ENG) untersucht die Leitungsfunktion von Nerven.

Bei der Elektromyografie (EMG) wird mittels Nadeln die elektrische Aktivit√§t der Muskel abgeleitet. Damit lassen sich St√∂rungen der Nervenfasern, welche zum Muskel f√ľhren und Erkrankungen der Muskeln selbst feststellen.

Mittels evozierter Potenziale k√∂nnen Funktionsst√∂rungen der Sehbahn (VEP), der H√∂rbahn (AEP) und der Nervenbahnen von Armen/Beinen (SSEP) gemessen werden. Dazu wird jeweils ein bestimmter Sinnesreiz gesetzt und die entsprechende Antwort darauf ‚Äď √§hnlich dem EEG ‚Äď √ľber der Kopfhaut abgeleitet. Die Leitungsf√§higkeit der motorischen Nervenbahnen kann mittels MEP beurteilt werden.

Mittels videobasiertem-Kopfimpulstest (vKIT) können Fehlfunktionen des Gleichgewichtsorgans analysiert werden.

 

Ambulanzen

√Ėffnungszeiten

Telefon

Allgemeine Ambulanz

Mo.-Fr. 08:30 - 12:00 Uhr

+43 (3512) 707-2166

Spezialambulanz

Multiple Sklerose

Mo.-Fr. 11:30 - 12:30 Uhr

nur nach Terminvereinbarung

+43 (3512) 707-2166

Spezialambulanz

Parkinson/Bewegungsstörung

Di. 14:00 - 15:30 Uhr

nur nach Terminvereinbarung

+43 (3512) 707-2166

Elektrophysiologisches Labor

Mo.-Fr. 07:00 - 15:00 Uhr

nur nach Terminvereinbarung

+43 (3512) 707-2150

Anreise & Lageplan

Anreise Standort Judenburg

Adresse:   Oberweggasse 18, 8750 Judenburg

Anreise mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln: Die n√§chste Bushaltestelle befindet sich ca. 400 Meter vom LKH entfernt am Busbahnhof Judenburg.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Knittelfeld

Adresse:   Gaalerstrasse 10, 8720 Knittelfeld

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich ca. 300 Meter vom LKH entfernt an der Kreuzung zur Wiener Straße.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Stolzalpe

Adresse:   Stolzalpe 38, 8852 Stolzalpe

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich unmittelbar vor dem LKH.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Infostellen.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Parkmöglichkeiten am Standort Judenburg

Das Abstellen von PKW¬īs ist in der Kurzparkzone vor dem Krankenhaus m√∂glich.
Die √∂ffentliche Parkgarage - Altstadtgarage (J√§gersteig 1) ist durchgehend ge√∂ffnet und geb√ľhrenpflichtig: 
pro angefangener Stunde werden ‚ā¨ 0,90 berechnet, Tagestarif von ‚ā¨ 2,70

Parkmöglichkeiten am Standort Knittelfeld

Am Standort Knittelfeld steht ein eigener Besucherparkplatz zur Verf√ľgung.

F√ľr nur 50 Cent pro Stunde k√∂nnen Sie diesen w√§hrend Ihres Aufenthaltes in unserem LKH gerne ben√ľtzen.

Parkmöglichkeiten am Standort Stolzalpe

Das Abstellen von PKW¬īs ist auf den ausgewiesenen Parkfl√§chen vor dem Krankenhaus kostenfrei m√∂glich.
 

Standort Stolzalpe

Am Standort Stolzape gibt es die M√∂glichkeit, dank zweier Webcam¬īs immer √úberblick auf das aktuelle Wetter zu haben. 

Anreise & Lageplan

Anreise Standort Judenburg

Adresse:   Oberweggasse 18, 8750 Judenburg

Anreise mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln: Die n√§chste Bushaltestelle befindet sich ca. 400 Meter vom LKH entfernt am Busbahnhof Judenburg.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Knittelfeld

Adresse:   Gaaler Strasse 10, 8720 Knittelfeld

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich ca. 300 Meter vom LKH entfernt an der Kreuzung zur Wiener Straße.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Rezeption.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Anreise Standort Stolzalpe

Adresse:   Stolzalpe 38, 8852 Stolzalpe

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die nächste Bushaltestelle befindet sich unmittelbar vor dem LKH.

An- und Heimreise mit dem Taxi: Die M√∂glichkeit ein Taxi zu bestellen, besteht √ľber die Infostellen.

Anreise mit dem PKW: siehe Lageplan

Parkmöglichkeiten am Standort Judenburg

Das Abstellen von PKW¬īs ist in der Kurzparkzone vor dem Krankenhaus m√∂glich.
Die √∂ffentliche Parkgarage - Altstadtgarage (J√§gersteig 1) ist durchgehend ge√∂ffnet und geb√ľhrenpflichtig: 
pro angefangener Stunde werden ‚ā¨ 0,90 berechnet, Tagestarif von ‚ā¨ 2,70

Parkmöglichkeiten am Standort Knittelfeld

Am Standort Knittelfeld steht ein eigener Besucherparkplatz zur Verf√ľgung.

F√ľr nur 50 Cent pro Stunde k√∂nnen Sie diesen w√§hrend Ihres Aufenthaltes in unserem LKH gerne ben√ľtzen.

Parkmöglichkeiten am Standort Stolzalpe

Das Abstellen von PKW¬īs ist auf den ausgewiesenen Parkfl√§chen vor dem Krankenhaus kostenfrei m√∂glich.
 

Standort Stolzalpe

Am Standort Stolzape gibt es die M√∂glichkeit, dank zwei Webcam¬īs immer √úberblick auf das aktuelle Wetter zu haben.